• Samtgemeinde Aue
  • Geschichtliches aus Bad Bodenteich

    Das Bodenteicher Amtsgericht

    Wir hören zum ersten Mal aus einer Urkunde von 1394, daß der Bodenteicher Vogt auf dem Sandberg vor Uelzen Gericht hält. Aber nicht nur die Vögte hatten das Richteramt inne, auch die Pfandinhaber waren dazu berechtigt. Der Geldmangel der Herzöge mag der Grund gewesen sein, daß sie oft ihre Ämter mit allen Rechten an reiche Adelsfamilien verpfändeten. Der Adelige, der dann nicht nur die Verwaltung des Amtes, sondern auch das Richteramt wahrzunehmen hatte, war oft bestechlich und mißbrauchte die richterliche Gewalt. Da die Herzöge das Amt oft verpfändeten, war die Rechtspflege ebenso oft in schlechten Händen.

    Dies änderte sich erst in späterer Zeit. Das Amt Bodenteich war in mehreren Gerichtsbezirke eingeteilt. Das Amtsbuch von 1569 beschreibt das Gericht auf dem Sandberg vor Uelzen und das Gericht zu Suderburg. Es muß als drittes Gericht das Gericht zu Bodenteich bestanden haben, was durch die überlieferte Beschreibung einer Hinrichtung in Bodenteich aus dem Jahre 1874 bestätigt wird.

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